Tourenbericht Schimbrig/Pilatus Wanderung
23.-24. August 2025
Leitung : Michael Bürger
Samstag: Unsere kleine Gruppe startete am Vormittag zu angenehmer Zeit am SBB in Richtung Glaubenbergpass. Bei der Alpwirtschaft Gründli verliessen wir das Postauto und genehmigen uns noch einen Kaffee. Gestärkt gingen wir dann kurz nach zwölf den steilen Pfad zum Schafschimbrig an. Leider kamen wir schon bald in die tiefhängenden Wolken, und als wir dann den Schimbrig-Gipfel erreichten, war alles rundherum grau. Für die Essenspause war es zu ungemütlich, so stiegen wir Richtung Ober Loegg ab. Unterhalb der Wolkengrenze konnten wir uns dann das wohlverdiente Vesper genehmigen. Der Abstieg führte uns weiter zum dauerhaft geschlossenen Schimbrigbad; kurz darauf entdeckten wir die Schwefelquelle. Laut Beschilderung sollte man ein bis zwei Gläser jeden Tag trinken: wir machten die Geschmacksprobe, sehr speziell. Mit dem Geschmack von alten Eiern im Gaumen folgten wir der gelben Raute in angenehmem Gefälle zur Grossen Entle hinunter und erreichten wenig später unser Berghotel in Gfellen. Dort war heftig etwas los, das Abendessen brauchte etwas Geduld, aber die Gastgeber gaben sich alle Mühe und waren auch sehr sympathisch. Wir verabschiedeten uns nicht allzu spät für eine ‘erholsame’ Nachtruhe, allerdings hatten wir nicht mit der Beschallung durch die Geburtstagsparty gerechnet, die für den Grossteil der Nacht anhielt. Sogar die Oropax waren nur begrenzt hilfreich.
Sonntag: Nach der recht schlaflosen Nacht servierte uns der nette Wirt – auch er wirkte eher müde – schon um 7 Uhr das schöne Frühstück, und so konnten wir schon um 8 Uhr die lange und herausfordernde Gratwanderung zum Pilatus-Gipfel angehen. Das Wetter war, im Gegensatz zum Vortag, fantastisch und die Alpen zeigten sich in muntern Mix mit Wolkenfeldern. Dank der Unterstützung durch einen erfahrenen Tourenleiters konnten wir eine nicht markierte, aber vom SAC beschriebene Route, zum ersten Gipfel nehmen, dem Risetenstock. Zunächst noch auf dem Wanderweg, dann aber weglos über eine sehr steile Wiese zum Waldrand, und dann nicht minder steil auf Wegspuren durch den Wald bis kurz unter den Stock. Dort erwartetet uns noch eine Leiter aus Metallkrampen über einen Felsvorsprung, bevor wir Direttissima den Gipfel erreichten. Von da an ging es in wieder bequemer rot-weiss markiert zur Blaue Tosse, der Stäfeliflue, und dem Mittagsgüpfi, wo wir (nomen est omen) Mittagspause machten; und das trotz dem inzwischen trüben Wetter nicht ganz alleine. Wir überlegten noch, ob wir hier zum Eigenthal oder zur Lütholdsmatt absteigen sollten. Es gab aber keinen Hinweis auf Regen oder Gewitter, so entschlossen wir uns, trotz des Nebels und der minimalen Aussicht, weiterhin die geplante Route zu verfolgen. Der rot-weisse Wanderweg wurde zunehmend anspruchsvoller, die kettenverzierten Passagen häuften sich und unterhalb des Widderfelds waren wir auch einmal sehr dankbar für diese Sicherungen. Nach dem Gämsmätteli wurde auch der Grasgrat zunehmend exponierter, aber mit etwas Konzentration und dem Nebel, der die Tiefblicke entschärfte, bewältigten wir das problemlos. Allerdings fragten wir uns, ob die uns entgegenkommenden Turnschuhtouristen, sogar mit Hund, jemals eine Risikobeurteilung gemacht hatten…
Am Tomlinshorn hatte uns die Zivilisation wieder eingeholt, jede Menge Touristen. Der Weiterweg wurde schon bald zur Asphaltpiste, und wir kamen im Tohuwabohu des Pilatus Kulm an (auf letzteres hätten wir gerne verzichten können). Auch die Talfahrt und Verbindung zum Bahnhof gestaltete sich als ausserordentlich mühsam, schade, dass wir nach diesen gelungenen beiden Tagen mit so viel ‘Over-Tourismus’ und schlechter Organisation seitens der Schweizer Transportbetrieb zu kämpfen hatten. Die anschliessende Fahrt zurück nach Basel war dann aber trotzdem kurzweilig und wir hatten anregende Diskussionen, die Zeit verflog wie im Flug, vielen Dank an Alle.
Tourenbericht Lungerersee Höhgrat und Güpfi
16. August 2025
Leitung : Michael Bürger
Nach dem wirklich frühen Start ab dem SBB genehmigten wir uns Bahnhof Giswil noch einen Kaffee etc. Der Einstieg zur Wanderung war die erste Herausforderung, eine Baustelle blockierte den Wanderweg. Nachdem wir dieses Hindernis gemeistert hatten, ging es schon gleich steil durch Wald und Wiesen nach Bärfallen. Hier lehnte sich der Weg etwas zurück, nur um kurz darauf wieder steil zu den Schindelhäusern bei Rick zu führen, wo wir eine ausgiebige Pause machten.
Über eine steile Wiese ging es weiter, ziemlich direttissimo zum Strässchen auf knapp 1200m, dann etwas entspannter zum Grat des Bärentritts. Nach dem teilweise etwas ausgesetzten Anstieg und 2 Seilsicherungen erreichten wir den engen Gipfel des Arvidossen. Der Abstieg war kurz exponiert, dann führte uns der Pfad aber in sanftem Auf und Ab auf den Höh Grat. Hier machten wir unsere wohlverdiente Mittagspause bei grandiosen Tief- und Fernblicken, wenn auch die Alpen im Dunst nur schemenhaft sichtbar waren.
Nach einem kurzen Abstieg ging es ein letztes Mal zwischen Lawinenverbauungen steil bergauf, z.T. schmierig-rutschig, aber immerhin teilweise im Schatten. Den grasigen und etwas exponierten Grat zum Güpfi bewältigten wir problemlos und wurden wir mit einer fantastischen Rundumsicht belohnt.
Der Abstieg war noch einmal kurz steil und exponiert, ging dann aber wieder in normales Bergwandergelände über und wir erreichen in Kürze Hüttstett. Dort fanden wir einen Brunnen, den wir weidlich nutzten. Beim weiteren Abstieg entlang dem Gadenmattbach und dann dem rauschenden Eibach gab es kurz etwas Regen; der ruppige und nun auch rutschige Abstieg erforderte noch einmal höchste Aufmerksamkeit. Von der Aglimatt waren es nur noch wenige Minuten bis Lungern, wo wir noch Zeit für eine Erfrischung im Bahnhöfli hatten.
Tourenbericht: Wanderung Alpstein
05.-06. Juli 2025
Tourenleiter: Stefan Zürcher
Am Wochenende vom 5. bis 6. Juli 2025 fand die Wanderung im Alpstein statt. Wir starteten in Wildhaus im Toggenburg und wanderten über das Fürentobel auf den Nädliger und weiter zum Rotsteinpass (T4), wo wir übernachteten. Am Sonntag ging es über den Lisengrat auf den Säntis. Anstatt direkt zur Schwägalp abzusteigen, entschieden wir uns, über die Wagenlücke, den Mesmer und den Schäfler zur Ebenalp zu gehen. Von dort fuhren wir mit der Seilbahn nach Wasserauen und anschließend mit dem Zug zurück nach Hause.
Tourenverlauf: Das Wetter bot ideale Bedingungen für die Wanderung: Leichte Bewölkung sorgte dafür, dass es nicht zu heiß wurde, während vereinzelte Nebelschwaden die Sicht auf exponierte Grate abmilderten, was von Paola als angenehm empfunden wurde. Unterwegs konnten wir zahlreiche Blumen sowie eine Herde Steinbockgeißen mit Jungtieren und anschließend eine größere Gruppe Böcke beobachten.
Am Abend fand in der Hütte nach dem Essen eine Tierbeobachtung statt. Das durch das Salz auf den Steinen angelockte Rudel, bestehend aus etwa 50 Tieren unterschiedlichsten Alters, bewegte sich direkt vor die Unterkunft. Die Tiere absolvierten den steilen Abstieg vom Flieskopf zur Hütte mühelos – ein Abschnitt, auf dem wir uns zuvor an den Sicherungsseilen festhalten mussten – und führten dabei noch Rangordnungskämpfe aus.
Auch am Sonntag herrschten größtenteils günstige Wetterverhältnisse; lediglich auf dem letzten Stück von Schäfler zur Ebenalp kam es zu leichtem Regen. Alle Teilnehmer kehrten erschöpft, aber bereichert durch viele eindrucksvolle Erlebnisse zurück.
Klettern am Vierwaldstättersee und Grimsel
21./ 22. Juni 2025
Leitung . Kim Twesten
Bei heissen und sonnigen Bedingungen sind wir am Samstag in den Klettergarten Risleten am schönen Vierwaldstättersee gegangen. Da sich für den Nachmittag ein grosses Gewitter angekündigt hat mussten wir spontan umdisponieren. Die Platten der Risleten liegen direkt am See und so sind wir natürlich schweiss gebadet nach dem Klettern ins kühle Nass gesprungen.
Bei einer weiteren Abkühlung, das Glace, kam sogar noch Hannu mit seinem Motorrad vorbei. Gemeinsam sind wir dann hoch zum Grimsel, wo wir zu viert im Zelt und Camper die Nacht auf einem offiziellen Stellplatz mit Feuer und Schmaus verbracht haben.
Am nächsten Tag sind wir zu dritt an die Grimselplatte, Gerstenegg, und haben eine schöne Mehrseillänge bei traumhaftem Sonnenschein geklettert.
Orchideen und Aussichten am Goldauer Bergsturz
14. Juni 2025
Tourenleiter: Michael Bürger
Unsere grosse Gruppe startete an wohlauf am Ufer des Zugersees, wenn auch die Temperatur schon Morgen beträchtlich war. Der rot-weisse Wanderweg, zum Glück grösstenteils im Schatten, brachte uns zum Ochsenboden. Vorher machten wir noch einen kurzen Abstecher auf den spektakulären Bigstein. Gewisse Verluste wie Dächlikappe, Wanderstock etc. konnten wir zumindest teilweise beheben.
Dann ging es weiterhin steil und in der Sonne bergauf bis zum Gniepen, wo wir eine schöne Sicht auf das gesamte Bergsturzgebiet hatten und auch die Alpen im Dunst ausmachen konnten. Nach der ausgiebigen Mittagspause stiegen wir, etwas steil, am Westrand des Gebiets ab bis zum versteckten Pfad zur engen Passage beim ‘Sasso Secreto’. Nachdem wir die eindrücklichen Wände überwunden hatten und uns jetzt mitten im Bergsturzgebiet befanden, machten wir uns auf die Suche nach den Orchideen. Knabenkraut gab es massenhaft, das Weisse Waldvöglein auch (letzteres entpuppte sich als die Zweiblättrige Waldhyazinthe, die aber auch zur Familie der Orchidaceae gehört), die Frauenschuhe waren schon verblüht. Wir fanden nur ein einzelnes Exemplar diese schönen Pflanzen, das noch einigermassen erhalten war.
Ein kurzer letzter Anstieg brachte uns zur Bergwirtschaft Gribsch, die wie befürchtet geschlossen war, aber wenigstens einen Brunnen hat. Für den Abstieg hielten wir uns an den Gnipenbach und kamen via Natur- und Tierpark schon bald am Bahnhof Arth-Goldau an, wo wir uns im Terminus stärkten.
Vielen Dank an Eric für seinen Einsatz als Co-Tourenleiter!
Wanderung am Bodensee
31. Mai 2025
Leitung : Bert Schmid
Abfahrt in Basel um 07:49h Basel Bad.Bahnhof und 2 Std später kamen wir in Überlingen an. Dort wartete Karin, die inzwischen dort sesshaft ist und uns mit verschiedenen Auskünften während der Tour unterstützte. Durch den Stadtgraben führte der Weg hinunter an den See. Am See fühlten wir uns wie im Süden mit Palmen und im Hintergrund die Berge. Der Weg führte uns entlang der Seepromenade und durch den Garten der früheren Landesgartenschau. Nach der historischen Silvesterkappelle in Goldach ging es 280m aufwärts. Immer wider gab es See- und Alpensicht. In Hödingen sahen wir noch ein Storchenpaar mit Nachwuchs. Abwechselnd mit Wiesen, Feldern und Wald kamen wir nach 3 Std im Haldenhof, einem bekannten Ausflugsziel, an. Im Garten unter Linden gab es verschiedene Spargelteller(mit Schinken, Rohschinken Zander) und natürlich auch verschiedene andere Speisen.
Nach 1:45 h ging es weiter durch Felder , Wald und Obstplantagen auf angenehmen Wanderwegen hinunter nach Ludwigshafen. Es war so schön und da haben wir uns entschlossen noch eine Std am See unter Sonnenschirmen beim wohlverdienten Bier die Stimmung zu geniessen. Auf der Heimfahrt mussten wir in Radolfzell Umsteigen. So waren wir dann um 19:15h in Basel.
Albanien – Weltkulturerbe, Vjosatal und albanische Riviera
12.-26. Mai 2025
Organisator : Adrian Wood
1. Tag: Anreise / Stadtrundgang Tirana
Flug mit Wizzair von Basel nach Tirana (voraussichtliche Ankunft 10:00 Uhr). Bustransfer nach Tirana.
Gemeinsames Mittagessen in einem guten Restaurant, anschließend Fahrt zum Hotel und Check-in.
Am Nachmittag Stadtrundgang durchs Zentrum von Tirana.
Mittagessen und Abendessen in Tirana
Übernachtung in einem Hotel im Zentrum von Tirana
2. Tag: Wanderauftakt am Dajti, dem Hausberg von Tirana
Mit dem Bus fahren wir auf den Dajti, den Hausberg Tiranas. Hier machen wir eine kleine Wanderung (Wanderung ca. 7 km, ca. 250 HM auf- und abwärts, Gehzeit ca. 3 Std.) und genießen die Aussicht sowohl auf die Hauptstadt als auch in die unberührten Berge im Hinterland. Eine gemeinsame Einkehr nach der Wanderung wird vor Ort organisiert (nicht im Reisepreis enthalten). Nachmittags Freizeit.
Abendessen in Tirana.
Übernachtung in einem Hotel im Zentrum von Tirana
3. Tag: Von Tirana nach Berat
Bei unserer Fahrt in den Süden des Landes gilt ein erster Halt der Kirche von Ardenica. Die Krönungskirche des Nationalhelden Skanderbeg überrascht mit wunderbar farbenprächtigen Fresken. Am frühen Nachmittag Ankunft in Berat, der „Stadt der 1.000 Fenster“, wo wir durch das Viertel Mangalemi streifen und zur Burg hinaufsteigen. Mit dem Ikonenmuseum wartet hier eine weitere Überraschung auf uns. Gemeinsames Abendessen in einem Restaurant in der Burg.
Übernachtung in einem familiär geführten Hotel in der Altstadt von Berat.
4. Tag: Wandern in der Umgebung von Berat
Nach einem Bummel durch die engen Gassen der stimmungsvollen Osmanenviertel Mangalemi und Gorica geht es zu Fuß hinaus ins umgebende Hügelland mit schöner Aussicht auf die Altstadt von Berat (Wanderung ca. 10 km, ca. 500 HM auf- und abwärts, Gehzeit ca. 4 Std.). Mittagessen (inklusive, ersetzt heute das Abendessen) im Dorf Drobonik, wer nicht mehr weiterlaufen möchte, kann sich von hier schon in den Bus setzen. Am späten Nachmittag Abfahrt zur Weinprobe mit Snacks in einem ausgezeichneten Weingut (inklusive)
Übernachtung in einem familiär geführten Hotel in der Altstadt von Berat.
5. Tag: Wandern im Tomorr-Nationalpark
Kaum 20 km östlich von Berat erhebt sich der Tomorr, der „Olymp Albaniens“, majestätisch aus der Küstenebene (2.400 m Höhe). Auf einer kurvenreichen Straße folgen wir zunächst dem Osumtal flussaufwärts. Mit einem einheimischen Führer erkunden wir die spannende Berglandschaft und Bergdörfer am Rand des Tomori Nationalparks, inklusive Picknick unterwegs (Wanderung ca. 6 km, ca. 350 HM auf- und abwärts, Gehzeit ca. 3 Std.). Abendessen in Berat.
Übernachtung in einem familiär geführten Hotel in der Altstadt von Berat.
6. Tag: Nach Vlora ans Meer
Der historische Ortskern von Vlora ist schön restauriert und mit der Muradiye Moschee gibt es hier auch ein hochkarätiges Bauwerk aus der osmanischen Zeit zu sehen. Nach einem kleinen Rundgang in Vlora geht es weiter zum Badehotel südlich der Stadt. Abendessen im Hotel.
Übernachtung in einem Badehotel bei Vlora
7. Tag: Spektakuläre Gebirgsfahrt ins Hinterland
Die Anfahrt über das Vjosatal ins Küstengebirge ist zwar etwas länger, dafür aber landschaftlich sehr reizvoll. Teils messen die tiefen Canyons 1.000 Höhenmeter von der Schulter bis zur Sohle! Von einem Bergdorf aus machen wir eine kleine Wanderung mit einem lokalen Guide, anschließend leichtes Mittagessen (Wanderung ca. 4 km, ca. 150 HM auf- und abwärts, Gehzeit ca. 2 Std.). Durch die Schlucht von Kelcyra geht es dann entlang der Vjosa bis zu unserem nächsten Unterkunftsort Permet. Abendessen in Permet.
Übernachtung in einem oder mehreren familiären Hotels in Permet im Vjosatal
8. Tag: Lengarica Canyon und Entspannen in den Thermalbecken von Benja
Der Lengarica-Canyon ist teils nur 3 m breit, aber bis über 100 m tief. Die gewaltige Schlucht ist schon von unten eindrucksvoll, die wahren Ausblicke bieten sich aber erst, wenn man den Pfad oberhalb des Canyons entlang wandert (Wanderung ca. 4 km, ca. 300 HM auf- und abwärts, Gehzeit ca. 3 Std.). Danach haben wir uns das Bad in den warmen Heilquellen von Benja unterhalb der osmanischen Brücke wirklich verdient. Hier können wir uns Zeit lassen, denn der Nachmittag ist zur freien Verfügung.
Abendessen in Permet. Übernachtung in einem oder mehreren familiären Hotels in Permet im Vjosatal
9. Tag: Wandern an den Nemercka-Bergen und Fahrt nach Gjirokastra
Die Berge um Permet bieten unberührte Landschaften und ursprüngliche Bergdörfer, die auch heute noch bewohnt werden. Eine Wanderung hier lohnt unbedingt. (Wanderung ca. 10 km, ca. 400 HM auf- und abwärts, Gehzeit ca. 3 Std.) In die UNESCO Weltkulturerbe-Stadt Gjirokastra ist es nicht weit.
Abendessen in Gjirokastra
Übernachtung in einem oder mehreren familiären Hotels in der Altstadt
10. Tag: Gjirokastra – Stadt der 1.000 Stufen
Wir besichtigen nicht nur die Altstadt und eines der zahlreichen, mit Steinplatten gedeckten Herrenhäuser aus osmanischer Zeit, sondern auch die gewaltige Festung (Gehzeit ca. 2 Std.). Nachmittags bleibt Zeit für eigene Entdeckungen. Abendessen in Gjirokastra.
Übernachtung in einem familiär geführten Hotel in der Altstadt von Gjirokastra
11. Tag: Zum Blauen Auge und nach Butrint (UNESCO-Weltkulturerbe)
Weiter geht es zum „Blauen Auge“, einer faszinierenden Karstquelle und an die ionische Küste. Der malerisch gelegene archäologische Park von Butrint ist nicht nur für Fans der Antike ein Highlight. Bei einem gemeinsamen Rundgang durchstreifen wir das weitläufige Gelände und seine beeindruckenden Bauwerke. Ein erfrischendes Bad im Meer vor unserem Strandhotel rundet den Tag ab. Abendessen in Himara.
Übernachtung in einem Strandhotel in Himara
12. Tag: Wanderung im Küstenbergland oberhalb von Himara
Unsere reizvolle Wanderung führt durch Olivenhaine, entlang von Bächlein und zu Bergdörfern mit trutzigen Steinhäusern. Vielleicht treffen wir unterwegs auf Hirten mit ihren Herden, auf jeden Fall aber können wir auch heute wieder den weiten Blick über das Meer genießen (Wanderung ca. 10 km, ca. 450 HM auf- und abwärts, Gehzeit ca. 4 Std.). Abendessen in Himara.
Übernachtung in einem Strandhotel in Himara
13. Tag: Wanderung zum Traumstrand von Gjipe
Die albanische Riviera hat viele wunderschöne Strände zu bieten. Einige davon sind nur zu Fuß zu erreichen. So auch der Strand am Canyon von Gjipe, zu dem wir von der Höhenstraße aus wandern. Unterwegs gibt es Bademöglichkeiten (Wanderung ca. 8 km, ca. 250 HM auf- und 350 HM abwärts, Gehzeit ca. 3,5 Std.).
Abendessen in Himara. Übernachtung in einem Strandhotel in Himara an der albanischen Riviera
14. Tag: Über den Llogarapass und Fahrt nach Kruja
Nach der spektakulären Anfahrt auf den 1.000 m hohen Llogarapass durchstreifen wir bei einer kleinen Rundwanderung zum Cäsar-Pass die feuchten Urwälder des Nationalparks und können unsere Blicke über das Meer schweifen lassen (Wanderung ca. 3,4 km, ca. 200 HM auf- und abwärts, Gehzeit ca. 1,5 Std.). Weiter geht es zur letzten Station, den Ort Kruja nördlich von Tirana. Je nach Ankunftszeit bleibt Zeit für den Bazar von Kruja, wo Andenken gekauft werden können.
In einem schönen Restaurant essen wir zum Abschluss gemeinsam zu Abend.
Übernachtung in einem Hotel in Zentrum von Kruja
15. Tag Rückreise
In der Nacht gegen 2:30 Uhr Fahrt zum Flughafen, wo wir den Rückflug nach Basel antreten (Abflug voraussichtlich 05:00 Uhr).
Skitour auf den Rütistein
23. Februar 2025
Tourenleiter: Stefan Zürcher
Das Wetter war bewölkt, jedoch rechtzeitig zum Mittagessen an der Kapelle klarte es auf und die Sonne kam hervor. Der Aufstieg dauerte 3,5 Stunden und alle Teilnehmer kamen gut auf dem Gipfel an, obwohl es dort neblig war und leichter Schneefall einsetzte.
Skitour auf die Traumlücke
18. Januar 2025
Tourenleiter: Eric Dumermuth / Stefan Zürcher
Die Schnee- und Wetterverhältnisse versprachen seit Tagen günstige Bedingungen für eine Skitour in den Berner Voralpen. Unser Ziel soll die Traumlücke sein, welche sich zuhinterst bei Grimmialp im Diemtigtal befindet. Wir waren eine grosse Gruppe von total 12 Personen mit zwei Tourenleitern, die sich alle zur vereinbarten Zeit auf verschiedenen Wegen einfanden. Zu Beginn verläuft der Weg flach entlang dem Talboden bis es dann in einen steilen Waldhang reinzieht. Anstatt dem breiten Waldsträsschen wählen wir eine Abkürzung, die sich dann sehr bald als sehr enge und stotzige Schneise durch wildes Buschgestrüpp erweist. Eine ziemliche Herausforderung gleich zu Beginn, was aber mit sportlichem Elan von allen gut gemeistert wird - teils die Skis tragend. Weiter oben geht es etwas gemächlicher weiter auf dem Waldweg, der dann aufs offene Gelände der Wildgrimmi führt. Da nicht allzu viel Schnee liegt, müssen immer wieder Buckel und Gräben überwunden werden, was uns zu unerwartet zahlreichen Spitzkehren zwingt. Nach dem schattigen Aufstieg in klirrender Kälte erreichen uns endlich die wärmenden Sonnenstrahlen, je näher wir unserem Ziel kommen: die Traumlücke trägt ihren Namen zu recht! Bei angenehmen Temperaturen auf 2000m in prächtiger Panoramalage hoch über dem Nebelmeer können wir die Mittagsrast geniessen. Die Abfahrt runter ins Tal ist sehr abwechslungsreich bei teils ganz passablem Pulverschnee. Die Tour findet ihren gemütlichen Abschluss bei einer gemeinsamen Einkehr in einem Restaurant bei Grimmialp.
Eric
Schneeschuhweekend im Lötschental
Tourenleiter Herbert Wetter